23. Aug. 09. posted by uli

Homöopathie und Bachblüten

Von Wohlfühlen und Entspannen ist man soweit entfernt wie ein kleiner Waschbär vom Nordpol. Die Gefühle sind nicht unter Kontrolle.

Manchmal fühlt man sich in der ersten Zeit der Trennung so als ob man Entzugserscheinungen hat, wenn man den Partner so extrem vermisst dass es körperliche Schmerzen bereitet.

Und tatsächlich – ich dachte andauernd an den Expartner und an nichts anderes, konnte nicht mehr schlafen und nicht mehr essen. Ich glaube, schlimmer als der Verlust waren eigentlich die veränderten Tagesabläufe – aber die Umstellung fiel mir so schwer und da musste ich durch. Ich hatte außerdem starke Schmerzen in den Armen.

Zuerst konnte meine Internistin mit einem pflanzlichen Schlafmittel helfen für die ersten 2 Wochen um mich nachts zu entspannen. Die Alpträume waren zwar noch da, aber ich wachte nicht mehr so oft davon auf.

Und dann erwiesen sich Homöopathie und eine Mischung aus Bachblüten als unterstützend. Davon kann keine Abhängigkeit entstehen und wenn das Mittel gut passt ist das ein angenehmer Beschleuniger im Umstellungsprozess.

14. Jul. 09. posted by lisa

DVD Tipps

Gerade in einer Trennungsphase sollte man sich ablenken, warum dann nicht mit einem guten DVD?
Ich kann den Film “Und dann kam Polly” mit Ben Stiller empfehlen, weil er so witzig ist. Außerdem noch “Sex and the City” der Film, wobei der schon sehr beziehungslastig ist. Aber welcher Film ist das schon nicht. Sogar die James Bond Filme haben Beziehungsstress beinhaltet. Auch sehr schön ist “Die Liebe in den Zeiten der Cholera”.

12. Jul. 09. posted by uli

malen – innere ruhe finden, entspannen

als kind malte ich immer gerne um meine gedanken zu ordnen – natürlich unbewusst, aber es hat geholfen mich gut zu fühlen.

beim malen mit pinsel, schwamm und fingern, mit acrylfarbe auf leinwand und mit pastellkreide fühle ich mich immer noch sehr wohl. die lust zum malen kommt manchmal während eines spaziergangs oder abends statt fernsehen oder wenn ich samstags aus der überfüllten stadt heimkomme und einfach meine ruhe brauche. oder wenn ich ausgegangen bin und der abend enttäuschend war.

die kreative atmosphäre schaffe ich mir so:

ich sorge für schöne musik, die meiner stimmung entspricht, ziehe etwas bequemes an, manchmal habe ich mir schöne blumen im raum hingestellt oder lasse das licht durch die geöffneten fenster herein fluten.
auf dem tisch sortiere ich meine vielen farben oder ich setze mich mal auf den boden und breite alles um mich herum aus. dazu etwas zu knabbern, vielleicht eine karaffe mit frischen trinkwasser und duftenden zitronenscheiben darin zum trinken.
malen auf großer leinwand ist auch ein körperlich aktiver prozess – finde ich. aufhören? erst wenn ich müde und glücklich bin oder total hungrig.

Wäre malen etwas für Sie, das Ihnen Freude machen könnte?

1 fertig aufgespannte Leinwand, 60 x 60 cm zum Beispiel, 3-5 Tuben gute Acrylfarbe, 1 dicker Pinsel und ein feiner Pinsel, ein Haushaltsschwamm zum Verreiben der Farbe und ein paar Pastellkreiden um Striche in die fast trockene Acrylfarbe zu graben und mit den Fingern Übergänge zu verreiben. Reicht schon aus.
Sie können dann immer wieder Schichten darüber setzen wenn sie wollen, richtig expressiv.
Schön sind auch Blautöne für den Anfang, etwas Gün dazu und ein wenig Lila. Meeresfarben. Ein wenig weisse Kreide für die Gischt vielleicht noch.

Oder viele energiegeladene Rottöne – von Orange bis Stierblutrot. Dazu etwas Gold und ein wenig schwarz.

Bin gespannt was Ihnen einfällt.

26. Jun. 09. posted by uli

für mich

“du musst dem glück den weg ebnen, damit es zu dir kommen kann”

- sagte mir eine freundin.

bei einer scheidung oder trennung hat man plötzlich zeit für sich selbst, ganz unerwartet.

zeit, die man vorher mit dem partner verbracht hat. klar, man unternimmt etwas mit freunden zunächst, aber man fühlt sich eventuell nicht so wohl dabei, weil man vorher gemeinsam mit dem partner und den freunden unterwegs war.

also verbringt man – grad am anfang nach einer trennung – mehr zeit mit sich selbst allein – und grübelt dann oder erledigt alles mögliche und schafft es nicht die zeit mit angenehmen inhalten ganz für mich selbst zu füllen und anschließend erholt zu sein.

besonders wenn man eine familie versorgt, muss man erst wieder lernen herauszufinden was mir ganz persönlich freude macht wenn ich plötzlich mal wieder zeit für mich habe. das trifft auch zu für mamas, deren kinder flügge werden. eine sinnkrise – man wird nicht mehr gebraucht – und gleichzeitig soll man heraus finden was man mag, nachdem man jahrelang jede minute mit dringlichem gefüllt hat und alles im griff hatte.

ich konnte mich zuerst nicht entspannen, so ging es mir und es dauerte einige monate, bis ich verschiedene dinge ausprobierte und zu einer inneren ruhe fand und aufhörte dauernd etwas zu erledigen anstatt mal im park spazieren zu gehen.

erprobte tipps schreibe ich in dieser kategorie auf und freu mich auf euer feedback und eure vorschläge zu diesem thema.

liebe grüße, uli

ps: ich gehe jetzt in den park :-)