26. Jul. 09. posted by lisa

Schule

Als ich noch zur Schule ging und kurz vor dem Zwischenzeugniss einen Gefährdungsbrief nach Hause bekam, gab es einen riesigen Krach mit meiner Mutter und meinem Stiefvater. Ich bin damals weggelaufen weil ich den Druck nicht mehr ausgehalten habe. Immer die Spannungen zwischen meinem Vater und dem Stiefvater, meiner Mutter und meiner Stiefmutter.

Ich musste zum Direktor weil meine Leistungen so schlecht waren und kurzzeitig war das Thema Internat im Gespräch.

Was ich sagen will ist, dass ich als Teenager gerne mal gehört hätte, dass es kein Problem ist mal zu versagen oder Mist zu bauen es gibt immer eine Lösung.

22. Jul. 09. posted by uli

Vorsicht im Job bei Veränderungen in Ihrem Privatleben

Haben Sie auch schon einmal die Geschichte gelesen, in welcher jemand erzählt, dass sein Vater (ein Stellvertreter für unsere Elterngeneration) keine Arbeitskollegen privat näher kannte und wie traurig das ist. Und dass wir das nun völlig anders machen sollten.

Im Fall einer Scheidung und harten Trennungsphase gilt nur eine Regel:
Ihr Privatleben streng vertraulich behandeln im Job – möglichst niemand davon erzählen. Warum?

Schützen Sie sich in einer unstabilen Situation vor Angriffen oder menschlichen Enttäuschungen. Und ersparen Sie sich Ärger durch genervte Zuhörer, indem Sie nicht zu sehr die Geduld Ihres Umfeldes strapazieren.

Wer (psychisch) angeschlagen ist, ist weniger leistungsfähig. Und das stimmt auch. Ich habe bemerkt, dass das von Arbeitgebern nicht gern gesehen wird, sie erhalten weniger Leistung für ihr Geld. Und 1 Jahr ist da schnell passiert bevor man sich erholt. Unkonzentriertheit, die Fehlerquote erhöht sich, man ist gereizt, man plaudert mehr Privates, weil man solch einen Rededrang hat. Sogar Männern geht es so. Man surft etwa mehr privat in der Arbeitszeit (was gemessen werden kann und zur Kündigung führen kann.) Man telefoniert eventuell öfters privat in der Arbeitszeit und Kollegen hören mit.

Manche Kollegen denken nun, dass Sie für den angeschlagenen Kollegen Arbeit miterledigen würden – und sind sauer. Oder sie hassen den Unfrieden und die Unruhe, die von ihm ausgehen. Ich habe auch erlebt, dass Konkurrenten das ausnutzen um sich – erfolgreich übrigens – durchzusetzen. Manch einer fühlt sich aber auch nur – und manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht – als seelischer Mülleimer missbraucht.


Mancher Kollege erzählt von der Trennung im Kollegenkreis auch zuhause und seine Frau hat dann Angst, dass nun ihr Mann ausgespannt wird – und sie macht gleich mal vorsorglich Stimmung gegen eine Arbeitskollegin ihres Mannes.
Chefs haben Angst, dass Ihre Abteilung das erforderliche Arbeitspensum nicht liefern kann wenn eine Person nicht leistungsstark ist. Mich sprach auch schon mal ein privat sehr sympathischer Freund an – Vorgesetzter in einem internationalen Konzern – der einen Mitarbeiter in einer Scheidungsphase hatte und mit ihm nun ernsthaft reden musste und eine Entscheidung treffen musste, ober er den Kumpel weiterhin mittragen kann und seine ganze Abteilung dadurch belastet.

Es gibt also eine Menge Interessenskonflikte. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich im Job nichts bis wenig erzählte, früh ging und meinen Frust beim Sport ablud und einen Therapeuten aufsuchte um meinen Rededrang in den Griff zu bekommen.
Versuchen Sie es so gut Sie können, nehmen Sie sich so oft wie möglich frei und fühlen sie sich frei.

Vermeiden Sie unerfreuliche Situationen und Kritik indem Sie sich nur qualifizierten Zuhörern anvertrauen.